<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:py="http://codespeak.net/lxml/objectify/pytype" py:pytype="TREE"><text><body><div n="urn:cts:reltex:pez.0288.band-1-comm-ger" type="commentary" xml:lang="eng-Latn"><div type="textpart" n="o1">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="o2">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="o3">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg1">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg1"> Celebravi ... annum saecularem <l>Vgl. <rs ref="bibl:17500" type="bibl">Kißlinger, Egern</rs> 49.</l>  1112 sub Aribone ... abbate <l>Nach heute akzeptierter Chronologie wurde Aribo erst im Jahre 1113 Abt: <rs ref="bibl:16972" type="bibl">Hemmerle, Benediktinerklöster</rs> 301.</l>  Monachii ... typis Matthiae Riedl <l><rs ref="bibl:18024" type="bibl">Lindner, Familia S. Quirini</rs> Ergh. 83, und <rs ref="bibl:14882" type="bibl">Amann, Buchdruckerei</rs> 182, verzeichnen die „Appendix Martyrologii“ als Produkt der Tegernseer Klosterdruckerei von 1711. Da ein Irrtum AHs in diesem Punkt unwahrscheinlich sein dürfte, ist wohl an eine gleichzeitige Drucklegung an beiden Orten zu denken. Zu Riedl: <rs ref="bibl:18698" type="bibl">Paisey, Buchdrucker</rs> 209.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg2">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg2"> sat cito ... qui sat bene <l>Hieronymus, Epistola 66,9.</l>  adiunctis foliis <l>Dieses Konvolut ist erhalten in StiB Melk, Cod. 1637, 100r–175v. Es handelt sich einerseits um Briefabschriften, andererseits um Listen von Handschriften der Tegernseer Bibliothek, weiters die „Vita Joannis Slitpacher“ im Volltext und die Vorrede eines Werks Bernhards von Waging. Eine detaillierte Aufstellung bietet <rs ref="bibl:16512" type="bibl">Glassner, Handschriften</rs> 123–126; <rs ref="bibl:18024" type="bibl">Lindner, Familia S. Quirini</rs> Ergh. 277–282, ediert sechs der Briefe nach den Abschriften AHs.</l>  bibliotheca nostra <l>Vgl. <ref target="urn:cts:reltex:pez.0273.band-1-ed-lat">273</ref> <ref target="urn:cts:reltex:pez.0273.band-1-ed-lat">2</ref>. Offenbar hatte BP, Bezug nehmend auf das mit 273 verschickte Verzeichnis der Werke von Melkern in Tegernsee, das AH auf der Grundlage des alten Tegernseer Handschriftenkatalogs erstellt hatte, nach näheren Informationen zu diesen gefragt. AH suchte daraufhin die Werke in den ihm zugänglichen Beständen; Angaben zu den aufgefundenen Schriften bilden den Großteil der Beilage zu diesem Brief. Etliche der Texte, die AH im Folgenden als unauffindbar bezeichnet, lassen sich ebenfalls mit heute noch existierenden ehemals Tegernseer Überlieferungen identifizieren. Diese waren also wohl tatsächlich lediglich wegen der Auslagerung nicht zugänglich.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg3">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg3"> loco Joannis Cellensis Joannem abbatem <l>Es ist unklar, auf welche Äußerung Quirin Millons sich diese Bemerkung bezieht. Auf einen Brief Millons an BP gibt es sonst keinen Hinweis. BP könnte bei seiner Anfrage entweder an den Melker Prior Johann Zeller, genannt Cellensis († 1651; <rs ref="bibl:14732" type="bibl">Kropff, Bibliotheca Mellicensis</rs> 500–504), gedacht haben oder, wie <rs ref="bibl:18024" type="bibl">Lindner, Familia S. Quirini</rs> Ergh. 291, vermutet, an den Kleinmariazeller Abt Johannes von Kempten (vgl. <ref target="urn:cts:reltex:pez.0288.band-1-ed-lat#seg7">7</ref>).</l>  epistolas aliquas ... communico <l>In der Beilage finden sich insgesamt sieben Briefe von Johannes Hausheimer sowie fünf Briefe an ihn: StiB Melk, Cod. 1637, 113r–141v, verstreut zwischen Briefen anderer Korrespondenten und erläuternden Einschüben AHs. Für einige dieser Briefe sind als Vorlagen die Codices BStB München, clm 18610 und 19697, nachgewiesen, bei anderen dürften die älteren Überlieferungen verloren sein; vgl. <rs ref="bibl:16512" type="bibl">Glassner, Handschriften</rs> 124f. Einige der Briefe druckte BP später im achten Band seiner „Bibliotheca ascetica“ (1725), sicherlich aufgrund der Übermittlung durch AH.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg4">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg4"> De usu rerum <l>In StiB Melk, Cod. 1637, 147v–148r, gibt AH nähere Informationen zu diesem Text, die eine eindeutige Identifizierung mit der Überlieferung in BStB München, clm 18568, erlauben; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 182.</l>  De regulari lectione <l>Dazu StiB Melk, Cod. 1637, 148r–149r; wohl identisch mit der Überlieferung in BStB München, clm 18606; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 188.</l>  epistolas <l>In BStB München, clm 18564, verzeichnen <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 181, einen Brief des Johannes von Speyer. <rs ref="bibl:36782" type="bibl">Pez, Thesaurus</rs> 2 xxxxviii, sowie <rs ref="bibl:14732" type="bibl">Kropff, Bibliotheca Mellicensis</rs> 293f., schreiben Johannes von Speyer insgesamt sieben Briefe in diesem Codex zu.</l>  aliquot capitula Regulae <l>Es handelt sich wohl um den Text „Johannis de Spira Expositio Regulae sancti Benedicti cap. 2, 33, 5, 23, 68“ in BStB München, clm 18381; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 158.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg5">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg5"> Manuale supra Regulam <l>Von diesem Werk sind drei Tegernseer Überlieferungen bekannt, heute BStB München, clm 18973, 18995–18996, 20161.</l>  Excerpta ex eodem Manuali <l>Aufgrund dieser Bezeichnung nicht sicher zu bestimmen; vielleicht jedoch der Text „De continentibus Regulae sancti Benedicti“ in BStB München, clm 18148; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 136. Zu den Arbeiten Schlitpachers zur Regel vgl. am ausführlichsten Ellegast, Textkritik, zu den Kommentaren insb. 20–34.</l>  Tractatum de esu carnium <l>Vielleicht zu identifizieren mit einem kurzen einschlägigen Text in BStB München, clm 18600; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 187.</l>  Vitam <l>Heute BStB München, clm 18156, 271v–274r; vgl. <rs ref="bibl:37280" type="bibl">Worstbrock, Schlitpacher</rs> col. 727. Als eigentlichen Verfasser wies erstmals <rs ref="bibl:19036" type="bibl">Redlich, Tegernsee</rs> 28, Schlitpacher selbst nach. Die Abschrift AHs findet sich in StiB Melk, Cod. 1637, 164v–171v. Der Text wurde von BP gekürzt veröffentlicht in Pez, Bibliotheca ascetica 8 629–640; teilweise nochmals bei <rs ref="bibl:14732" type="bibl">Kropff, Bibliotheca Mellicensis</rs> 435–439.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg6">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg6"> Memoriale capitulorum Regulae <l>Es gibt zwei ehemals Tegernseer Überlieferungen, heute in BStB München, clm 19640 und 20203; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 263, 288. Zum Text: <rs ref="bibl:19912" type="bibl">Thoma, Petrus von Rosenheim</rs> 148.</l>  De passione Domini <l>Heute in BStB München, clm 18638; vgl. <rs ref="bibl:16768" type="bibl">Halm et al., Catalogus 2/3</rs> 194.</l>  orationes ... Viennae olim habitas <l>In der Tegernseer Überlieferung ist außer dem vorgenannten kein weiteres Werk Stephans von Spanberg nachweisbar. Diese „orationes“ sind allerdings eventuell identisch mit den zwei Vorlesungen, die Stephan von Spanberg 1438/39 an der Wiener Universität hielt; eine Niederschrift findet sich in StiB Melk, Cod. 120, 151r–162v. Bei <rs ref="bibl:14732" type="bibl">Kropff, Bibliotheca Mellicensis</rs> 252, wird sie erwähnt, aber als unauffindbar vermerkt.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="seg7">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg7"> Trialogum de militia Christiana <l>Die Tegernseer Überlieferung des Trialogs ist heute BStB München, clm 18648, 119r–150r: <rs ref="bibl:36386" type="bibl">Jellouschek, Praefatio</rs> lvii.</l>  Joannis Campidonensis <l>Gemeint ist wahrscheinlich der Kleinmariazeller Abt Johannes V. von Kempten (vgl. <ref target="urn:cts:reltex:pez.0288.band-1-ed-lat#seg3">3</ref>). Zum genannten „Sermo de passione Domini“ ist nichts Näheres bekannt; in der Tegernseer Überlieferung sind heute keine Schriften eines Johannes von Kempten nachweisbar. <rs ref="bibl:16054" type="bibl">Eigner, Mariazell</rs> 121, weist darauf hin, dass das Nekrologium von Kleinmariazell noch einen weiteren „Johannes de Campidona“, einen Priestermönch, mit anderem Todesdatum als den Abt vermerkt.</l> <note place="foot" xml:id="d4618e36873">Verschrieben, nach <hi rend="italic">s</hi> ein Schaft zuviel.</note><note type="annotation" xml:id="d4618e36887">Nachträglich eingefügt im Zwischenraum vor <orig>patrono</orig>.</note></ab>
				</div><div type="textpart" n="seg8">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg8"/>
				</div><div type="textpart" n="seg9">
					<ab resp="#editor" xml:id="seg9"> Colomanno, Anselmo <l>Vgl. <ref target="urn:cts:reltex:pez.0255.band-1-ed-lat">255</ref> <ref target="urn:cts:reltex:pez.0255.band-1-ed-lat">3</ref>.</l>  memor ... Viti Hueber <l>Der Taufname AHs war Johann Ignaz Veit Hueber gewesen: <rs ref="bibl:18024" type="bibl">Lindner, Familia S. Quirini</rs> Ergh. 84. Zu Martin Hager: StiB Melk, Cod. 493, 73r. Er war aus Salzburg gebürtig, allerdings etwa fünf Jahre jünger als AH.</l>  mellifluo ... Bernardo <l>Vgl. Einleitung, Abschnitt II.1.2.</l> </ab>
				</div><div type="textpart" n="c1">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="c2">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="c3">
					<ab> </ab>
				</div><div type="textpart" n="bibl">
					<head>Literatur</head>
					<ab><ref target="#16512"><bibl>Glassner, Handschriften 123–126</bibl><biblStruct><monogr><title level="m">Neuzeitliche Handschriften aus dem Nachlass der Brüder Bernhard und Hieronymus Pez in der Bibliothek des Benediktinerstiftes Melk</title><title type="short">GLASSNER, Handschriften</title><author> <name>Christine GLASSNER</name> </author><imprint><pubPlace>Wien</pubPlace><date>2008</date></imprint></monogr><series> <title level="s">Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse. Denkschriften 372 = Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters – Reihe IV: Monographien</title> <biblScope unit="volume">7</biblScope> </series><note>Glassner, Handschriften = Christine Glassner, Neuzeitliche Handschriften aus dem Nachlass der Brüder Bernhard und Hieronymus Pez in der Bibliothek des Benediktinerstiftes Melk (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse. Denkschriften 372 = Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters – Reihe IV: Monographien 7, Wien 2008).</note><note type="tags"> <note type="tag">IV.2.3 Darstellungen (Verfasserschriften)</note> </note></biblStruct></ref></ab>
					<ab><ref target="#18024"><bibl>Lindner, Familia S. Quirini Ergh. 91–93</bibl><biblStruct><analytic><title level="a">Familia S. Quirini in Tegernsee. Die Äbte und Mönche der Benediktiner-Abtei Tegernsee von den ältesten Zeiten bis zu ihrem Aussterben (1861) und ihr literarischer Nachlass</title><title type="short">LINDNER, Familia S. Quirini</title><author> <name>Pirmin LINDNER</name> </author></analytic><monogr><title level="j">Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte</title><imprint><biblScope unit="volume">50; 50 Ergh.</biblScope><biblScope unit="page">18–130; 1–318</biblScope><date>1897</date></imprint></monogr><note>Lindner, Familia S. Quirini = Pirmin Lindner, Familia S. Quirini in Tegernsee. Die Äbte und Mönche der Benediktiner-Abtei Tegernsee von den ältesten Zeiten bis zu ihrem Aussterben (1861) und ihr literarischer Nachlass. Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte 50 (1897) 18–130; 50 Ergh. (1898) 1–318.</note><note type="tags"> <note type="tag">IV.2.3 Darstellungen (Verfasserschriften)</note> </note></biblStruct></ref></ab>
				</div></div></body></text></TEI>